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Tourenbericht


Uckermark - Wanderung im Norden Berlins

Die Brandenburgische "Wildnis" quasi vor der Haustür und mit der Aussicht auf ein freies Wochenende entschlossen wir uns, für drei Tage in die Uckermark zu fahren, um uns von den Strapazen des Alltags zu erholen und endlich mal wieder ein paar Tage draußen zu verbringen.

Am Freitagmorgen schwangen wir uns in den Zug und nach unserer Ankunft in Templin machten wir uns sofort auf die Socken. Während der eher sporadischen Touren-Planung hatten wir uns einen Weg rausgesucht, der auf unserer Karte als "Uckermärkischer Rundweg" bezeichnet war. Er sollte uns entlang einiger Seen und durch die uckermärkischen Wälder über Ringenwalde und Poratz nach Angermünde führen. Leider entpuppte sich diese Route recht bald als sorgfältig asphaltierter Radweg. So wichen wir immer wieder auf die zahlreichen Forstwege aus, wodurch wir weniger weit wanderten als geplant. Aber wir wollten ja in erster Linie eine schöne Wanderung machen und der Weg ist ja bekanntlich das Ziel (ist das Ziel dann auch … weg?).

Wir verbrachten schöne Tage in der von Rainald Grebe ("Brandenburg") besungenen brandenburgischen Einöde. Aber so einsam war es gar nicht: wir trafen ein Zaunkönigpaar, das seine drei -auf einem Baumstamm aneinander gekuschelten- Jungen fütterte. An den Seeufern standen Graureiher und lauerten bewegungslos auf ihre Beute und am Rand eines Schilfgürtels entdeckte Claudia ein Rohrsängernest mit einem jungen Kuckuck, der sich schon mächtig breit gemacht hatte. Berlin…halleluja…Berlin…? Kannste verjessen, Alter!



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